Vor zwei Jahren erschien der erste Band des Katalogs der Medaillen der vier preußischen Könige nach dem Tod Friedrichs des Großen. Nun liegt der zweite Band der Reihe vor, der die Medaillen aus der äußerst ereignisreichen Regierungszeit seines Nachfolgers König Friedrich Wilhelm III. behandelt. Auch für diesen zweiten Band konnte Manfred Olding wieder auf dem umfangreichen und akribisch bearbeiteten Manuskript von Gunter Mues († 2005) aufbauen.
Weitere Bände der Prägungen auf Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm I. und deren Familien Band 1 Band 3
Die Medaillen der Preußischen Könige von 1786 bis 1870, Band 2
Katalog der Prägungen auf Friedrich Wilhelm II. 1786–1797, Friedrich Wilhelm III. 1797–1840, Friedrich Wilhelm IV. 1840–1861, Wilhelm I. 1861–1870 und deren Familien
Im Rahmen der Münzgeschichte des Hauses Habsburg-Lothringen wird die 2018 erschienene „Kaiserliche Prägung, 1745-1806“ mit dem Doppel-Band „Kaisertum Österreich“ und „Österreich-Ungarn“ (1804-1918) fortgesetzt und vorerst abgeschlossen.
Auf die in „Einleitung“ und „Vorgeschichte“ erklärten Grundlagen folgt die Darstellung von Legistik und Metrologie der Münzprägung im „Theoretischen Teil“. Im zentralen Kapitel erfolgt dann die Definition der „Typologie“ aus der Kombination von Münzbild und Legende als Grundlage für die Gruppierung der Prägung in den einzelnen Herrscherperioden sowie als Basis für einen systematischen Katalogaufbau. Die „Zusammenfassung“ liegt in deutscher und englischer Sprache vor.
Ausführliche Ergänzungen und Erläuterungen dazu enthält der in Form von Endnoten gestaltete Kommentar. Aus dem umfassenden Anhang seien hier nur die Prägetabellen und auch der auf aktuelle Auktionen verweisende Materialnachweis besonders hervorgehoben.
Die abschließenden 48 Tafeln folgen im Aufbau der dem Katalog zu Grunde liegenden Logik; neben den Querverweisen zum typologischen Teil wird mit der im Katalog integrierten Konkordanz zu den bekannten Zitierwerken sowie den tafelbezogenen Beschreibungen dem Leser ein rascher Einstieg offeriert. Schließlich wird dem Sammler auch noch eine separate, am Katalogaufbau orientierte Bewertung angeboten.
Dass Münzen einen historischen und kulturellen Wert haben, ist heute allseits bekannt. Unbestritten ist aber auch, dass Münzen darüber hinaus einen finanziellen Wert haben, der sich in ihrem Preis spiegelt. In der Regel finden sich diese Münzpreise in gut sortierten Katalogen, auf die dann Händler wie Sammler bei Bedarf zurückgreifen können.
Das Sonderheft „Münzenbewertungen“ bündelt die Bewertungen von Sammlermünzen, die normalerweise in verschiedenen Katalogen enthalten sind. Münz-Interessierte können in dem Sonderheft daher sowohl die Bewertungen deutscher und österreichischer Münzen als auch Münzen der Schweiz finden. Mit anderen Worten: Das aktuelle Sonderheft listet die Bewertungen der Münzen des Deutschen Kaiserreichs ab 1871, der Weimarer Republik, des Dritten Reichs, der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik, der deutschen Nebengebiete und Kolonien, der Euro-Länder sowie die Prägungen Österreich-Ungarns ab 1892 und die der Schweiz ab 1850. Das Heft ist durchgehend farbig!
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